Mandatsablauf

Verlauf eines zivilrechtlichen Verfahren

Im Folgenden stelle ich Ihnen den typischen Mandatsablauf in einem zivilrechtlichen Verfahren vor. Dabei wird auch beschrieben, welche Kosten bei jedem Verfahrensabschnitt entstehen können.

1. Schritt: „Erstgespräch“
2. Schritt „außergerichtliche Vertretung“
3. Schritt „der Streit vor Gericht“
4. Schritt: „Durchsetzung des Anspruchs“

1. Schritt: „Erstgespräch“

Am Anfang steht das unverbindliche Kennenlernen. 

Ist ihr Anliegen in der Kanzlei gut aufgehoben? Stimmt die Chemie? Welche Unterlagen werden für das Erstgespräch benötigt? Wie teuer wird eine Beauftragung?

Sie können mich jederzeit anrufen, sich auf meiner Homepage informieren oder einen Termin mit mir in meiner Kanzlei vereinbaren! 

Meistens findet im direkten Anschluss dann das eigentliche Erstgespräch statt. Sie erhalten eine erste juristische Einschätzung des Sachverhalts.

Sind Sie juristisch im Recht? Ist Ihr Recht effizient durchsetzbar? Welche Tücken lauern? Lohnt sich ein gerichtliches Verfahren?

Das Erstgespräch ist gebührenpflichtig. Bei Verbrauchern ist die Gebühr allerdings gedeckelt: Maximal 190 € netto dürfen für das Erstgespräch abgerechnet werden. Im Erstgespräch werden zumeist auch die weiteren Vergütungs- und Kostenfragen besprochen.

2. Schritt: „außergerichtliche Vertretung“

Haben Sie sich aufgrund der Einschätzung im Erstgespräch dazu entschlossen, Ihren Anspruch mit meiner Hilfe weiter zu verfolgen oder einen fremden Anspruch abwehren zu lassen, beginnt der Abschnitt der außergerichtlichen Vertretung. Von nun an führe ich für Sie die Korrespondenz mit Ihrem Anspruchsgegner mit dem Ziel, diesen zu einer Erfüllung Ihres Anspruchs zu veranlassen bzw. von dem Nichtbestehen seines Anspruchs zu überzeugen.

In enger Absprache mit Ihnen kann auch ein Vergleich mit der Gegenseite geschlossen werden.

Sie bleiben, auf Grundlage meiner jeweiligen Empfehlung, jederzeit letzter Entscheider. Hierzu erhalten Sie jederzeit sämtlichen geführten Schriftverkehr in Abschrift.

Für das außergerichtliche Verfahren entsteht eine gesetzliche Geschäftsgebühr, die allerdings in vielen Fällen von der Gegenseite zu ersetzen ist, solange Sie im Recht sind. Alternativ können wir auch eine Stundenhonorarvereinbarung treffen.

Übrigens: Alle gesetzlichen Gebühren orientieren sich am Streitwert.

Im Internet finden Sie zahlreiche Gebührenrechner, zum Beispiel den des Deutschen Anwaltvereins. 

3. Schritt: „der Streit vor Gericht“

Lässt sich außergerichtlich kein Ergebnis erzielen, schließt sich das Klageverfahren an. Ziel ist meist, einen Titel zu erhalten oder abzuwehren, der dann mit Hilfe der Vollstreckungsorgane vollstreckt werden kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Titel zu erlangen. Meine Aufgabe ist es, Ihnen die für Sie optimale Möglichkeit vorzuschlagen.

Im Streit vor den Gerichten führe ich für Sie das Verfahren, fertige sämtliche Schriftsätze wie Klagen, Klageerwiderungen, Berufungen usw. an und vertrete Sie in Terminen.

Für das Gerichtsverfahren entsteht zunächst eine Verfahrensgebühr, dann eine Terminsgebühr, wenn es zu einer mündlichen Verhandlung kommt. Beide Gebühren entstehen aber in aller Regel nur einmal, unabhängig davon, wie viele Termine es gibt.

4. Schritt: „Durchsetzung des Anspruchs“

Haben wir einen Titel erstritten, muss dieser vollstreckt werden, wenn die Gegenseite sich weiter weigert, trotz rechtskräftigen Titels den Anspruch zu erfüllen.

Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Von der Sachpfändung über die Konten- bis hin zur Gehaltspfändung.

Auch für das Vollstreckungsverfahren fallen nochmals Gebühren an, die sich aber meist weit unterhalb der sonstigen Gebühren bewegen.