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Verkehrsrecht: Tipps für höheren Schadenersatz!

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Mit Rechtsanwalt mehr herausholen: Versicherungen erzählen einem oft etwas vom Pferd, obwohl es eigentlich ums Auto geht. Sie haben ein natürliches Interesse, Geschädigten so wenig zu ersetzen wie irgend möglich. Dies gelingt nur, weil Geschädigte nicht wissen, was ihnen zusteht. Hier einige Tipps:

1. Eigenes Gutachten

Bestehen Sie auf einem eigenen Gutachter!

Die meisten Schäden werden über Gutachten abgewickelt. Der Gutachter bestimmt in seinem Gutachten, wie hoch der Schaden ist und ob ein Totalschaden vorliegt.

Dabei hat jeder Gutachter natürlich Spielräume bei seiner Einschätzung. Arbeitet der Gutachter für die Versicherung, wird er immer die Spielräume zu deren Gunsten ausschöpfen.

Dabei hat jeder Geschädigte das Recht, einen eigenen Gutachter einzuschalten. Oft kommt der eigene Gutachter zu erheblich günstigeren Ergebnissen! Die Kosten sind von der Versicherung zu ersetzen, es sei denn, man trägt für den Unfall eine Teilschuld.

2. Nutzungsausfall statt Mietwagen

Brauchen Sie nicht unbedingt einen Mietwagen? Dann lassen Sie sich den Nutzungsausfall erstatten!

Nehmen Sie keinen Mietwagen, hat die Versicherung Ihnen in den meisten Fällen den Nutzungsausfall auszuzahlen, auch bei einem Totalschaden! Hier nennt das Gutachten meist 10 bis 14 Tage Wiederbeschaffungsdauer, für die Nutzungsausfall zu erstatten ist. Dies gilt auch bei fiktiver Abrechnung, wenn nachgewiesen wird, dass der Unfallwagen repariert wurde.

Hinzu kommen fünf Tage Überlegungsfrist sowie die Tage bis zur Erstellung des Gutachtens.

3. Markenwerkstatt statt Billigwerkstatt

Sie wollen reparieren? Reparieren Sie in einer Markenwerkstatt! Meist besteht hierauf ein Anspruch!

Viele Versicherer schicken Geschädigte in eine freie Werkstatt, obwohl der Geschädigte seinen Wagen in einer Markenwerkstatt reparieren dürfte. Dies gilt etwa, wenn die Herstellergarantie noch läuft. Einzelheiten erfahren Sie bei Ihrem Verkehrsrechtsanwalt. Kontakt

4. Stur bleiben, Anwalt einschalten

Viele Versicherer nutzen die Unwissenheit und Unsicherheit der Geschädigten aus. Das hier ein Ungleichgewicht besteht, ist vollkommen natürlich: Unfälle sind das tägliche Brot der Versicherungen, der Geschädigte hat vielleicht (und hoffentlich) nur einmal im Leben einen.

Mit einem auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt verhandeln Sie mit der Versicherung auf Augenhöhe und sind sicher, dass Ihnen niemand etwas vom Pferd erzählt, obwohl es eigentlich um Autos geht!